Partnergemeinde

 

Markt Biberbach

eine schwäbisch bayerische Marktgemeinde

Durch die politischen Veränderungen im Jahre1989 und dem Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten,

wurden völlig neue Möglichkeiten für die Entstehung von Städte.- und Gemeindepartnerschaften geschaffen.

Somit war es dem bayrischen Städte.- und Gemeindebund möglich, einen Antrag zur Aufnahme von

partnerschaftlichen Beziehungen an die Gemeinde Straußfurt zu richten. Das war der Anfang einer Partnerschaft

zwischen den Gemeinden Markt Biberbach und Straußfurt.

Jahre 1992 und 1993 fanden die ersten Treffen von Gemeindevertretern beider Gemeinden statt.

Ersten Meinungs.- und Erfahrungsaustauschen folgten bald die ersten gegenseitigen Besuche. Dabei entstand der beiderseitige

Wunsch, die Partnerschaft durch einen Vertrag zu besiegeln.

So kam es dazu, dass anlässlich der 1250 Jahrfeier der Gemeinde Straußfurt, am 18. Juni 1994, in der Kirche zu Straußfurt

der Bürgermeister von Markt Biberbach, Herr Anton Fischer und der Bürgermeister von Straußfurt, Herr Wolfgang Heßland

den Partnerschaftsvertrag unterzeichneten.

 

Der Markt Biberbach besteht aus den Ortsteilen Eisenbrechtshofen, Biberbach Affaltern Feigenhofen und Markt und befindet

sich am westlichen Rand des Lech-Schmuttertales und im Naturpark „Augsburger Wäldchen“. Die 5 Ortsteile umfassen eine

Fläche von ca. 3682ha und beherbergen etwa 3500 Einwohner. Augsburg ist mit 21 Km Entfernung die bekannteste Stadt

im unmittelbaren Umfeld der Einheitsgemeinde Markt Biberbach.

Die Ersterwähnung Biberbachs geht auf die Zeit um 1070 zurück.

Weitere Auskünfte und Informationen zu unserer Partnergemeinde finden Sie unter:               www.biberbach.de

 

20 Jahre Partnerschaft zwischen Straußfurt und Biberbach

Straußfurt. Der Partnerschafts-Stein wurde an der Straußfurter B4 enthüllt. Die Biberbacher luden zum Gegenbesuch

im September ein.

 

 

Die Bürgermeister Wolfgang Jarasch (links) und Olaf Starroske enthüllen im Beisein der Biberbacher und Straußfurter Feuerwehren den Partner-Stein.

Foto: Katrin Müller

21.06.2014 Straußfurt 20 Jahre Partnerschaft mit Biberbach  Foto Katrin Müller

21.06.2014 Straußfurt 20 Jahre Partnerschaft mit Biberbach Foto Katrin Müller

Der 800-Kilo-Stein ist zwar ein Findling aus dem brandenburgischen Fläming (den Bürgermeister und Gemeindearbeiter in einer

wortwörtlichen Hauruck-Aktion von dort holten). Doch nun kündet er offiziell an der Bundesstraße 4 von der Partnerschaft der Gemeinden Straußfurt

im HerzenDeutschlands mit Biberbach, 400 Kilometer südlicher in der Republik, nahe Augsburg

20 Jahre besteht diese Gemeinschaft nun bereits. Bei einem kleinen Festakt in der Straußfurter Petri-Kirche betonten sowohl Pfarrer Ottfried Heinrich

als auch die Bürgermeister Wolfgang Jarasch (FWV/Biberbach) und Olaf Starroske (BIST/Straußfurt), dass so eine Kontinuität schon etwas Besonderes sei.

Mit der Öffnung der Grenzen wuchs auch die Neugier auf die Partner in den alten Bundesländern. Und diese sei zum Glück bis jetzt nicht verschwunden,

so Olaf Starroske. Sein bayerischer Amtsbruder Wolfgang Jarasch meinte, dass Biberbach und Straußfurt damals und auch heute noch von der Struktur,

der Größe und vor allem von den Menschen zueinander passen. Alois Pfaffenzeller, langjähriges Biberbacher Gemeinderatsmitglied und dortiger

Bürgermeister von 2002 bis 2008, erinnert sich an die „Partnersuche“. Vom Gemeindetag wurden mehrere Kandidaten in den neuen Bundesländern angepriesen.

„Von der Größe, der Struktur und der Geschichte entschieden wir uns für Straußfurt. „Und hier lief das ähnlich, weiß Jens Andreß (CDU).

Der Straußfurter wurde im Rahmen der Feierstunde als 1. Beigeordneter Straußfurts vereidigt und ist seit Beginn der 90-er Jahre im Gemeinderat.

„Es gab etliche Angebote. Fast jede Partei brachte damals Vorschläge. Aber mit Biberbach- das passte eben gut.“Und es passt ja noch.

Wechselseitige Besuche sind nach wie vor Usus. „Dabei hat sich bei euch schon mehr verändert als bei uns“, anerkennt Alois Pfaffenzeller.

Was den Heimatort jetzt liebenswert macht, brachte die Singgemeinschaft in dem vom Neu-Straußfurter Willi Zellermann umgedichteten „Straußfurter Heimatlied“

zum Ausdruck.

„Es sind auch richtige Freundschaften entstanden“, versichern Olaf Starroske und sein Stellvertreter Jens Andreß.Ausgetauscht wurden nicht nur die Rezepte

vom Rumtopf oder Kuchen. Anfangs fragten die Straußfurter schon öfter mal nach, wie das denn so läuft mit der kommunalen Selbstverwaltung.

Heute schauen sie manchmal ein wenig „neidvoll“ auf die relative Gelassenheit der Partner bei Vorgaben von „oben“.

Na ja, die Steuereinschätzung, die jetzt für Straußfurt von oben kam, kann man halt nicht ganz gelassen nehmen. Dennoch, so versichert der Bürgermeister,

stünden kleinere Beträge für die Partnerschaft stets im Etat. Amtsbruder Wolfgang Jarasch lud für September zum Gegenbesuch. Dann soll auch in Biberbach ein

Partnerschafts-Denkstein enthüllt werden.

Katrin Müller / 23.06.14 / TA

 

 

 

partnerschaftvertrag1994             10-jahre-partnerschaft

 

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